Die Landung auf dem Mond

Im Mondorbit stiegen erst Aldrin und (nach dem Hochfahren der Systeme) eine Stunde später Armstrong in die Mondlandefähre um. Nach der Trennung vom Mutterschiff klappten die Landebeine der Fähre aus. Armstrong drehte die Fähre einmal um die eigene Achse damit Collins sie vom Mutterschiff aus auf Schäden untersuchen und sich vergewissern konnte, dass die Beine wie vorhergesehen ausgeklappt  sind. Daraufhin wurde die Abstiegssequenz eingeleitet. Durch geringe unbeabsichtigte Bahnänderungen beim Abkoppeln zielte der Bordcomputer auf eine Stelle etwa 4,5 km hinter dem geplanten Landegebiet. Dazu kam es zu Alarmmeldungen, da entgegen der Planung zusätzlich zum Landeradar sich das Rendezvousradar eingeschaltet hatte. Durch dieser Menge an Daten kam es zur Überlastung des Bordcomputers. Dank dem von Hal Laning vom M.I.T. Instrumention Laboratory entwickelten Betriebssystem wurde dem Rendezvousradar eine etwas niedrigere Priorität zugewiesen, weswegen sich der Computer seiner Hauptaufgabe widmen konnte. Beim Endanflug führte der Autopilot die Apollo 11 Crew auf ein Geröllfeld zu, den sogenannten „West-Krater“. Armstrong übernahm daraufhin die Handsteuerung. Am 20. Juli um 20:17:39 UTC signalisierte das Kontaktlicht bevorstehenden Bodenkontakt.